Ehrung für Ehrenamtlichen
Danny Ivers ist nichts zuviel: Er leitet den Pfadfinderstamm der Kirchengemeinde Neukirchen, er war Jugenddeligierter im Steuerungsteam des Evangelischen Kinder- und Jugendbüros (EKJB > mehr…) und arbeitet seitdem ehrenamtlich mit.
Er leitete Kinder- und Jugendfreizeiten nach Skovby, Lettland und Polen sowie mehrere Jugendgruppenleiterkurse. Er führt selbstständig verschiedene Seminare durch, und zu guter Letzt ließ er sich auch noch zum PAG-Trainer (Projekt Alternativen zu Gewalt) ausbilden. Für sein langjähriges Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit wurde er kürzlich vom Kreis Nordfriesland und vom Kreisjugendring geehrt.
„Wenn er eine Idee hat, setzt er sie um“, sagt Anna Lena Ihme vom EKJB. „Die Idee zu den Spiele-, Back- und Kochseminaren kam von ihm und anderen Ehrenamtlichen. Er hat dann die Initiative ergriffen, geplant und sie umgesetzt.“ Der 23-Jährige suche immer neue Herausforderungen und sei offen für neue Ideen und neue Erfahrungen. „Er kann mit seiner humorvollen und lebensfrohen Art Kinder, Jugendliche und andere Teamer begeistern und mitreißen“, so die Pädagogin.
Erst kürzlich leitete er im Rahmen der internationalen Woche ein WE:RESPECT-Seminar im Themenfeld der interkulturellen Begegnung in Breklum. „Unseren Super-Ehrenamtlichen“ nennt sie ihn, und das trifft es wohl ganz gut. Durch das große Engagement der ehrenamtlichen Teamer ist es dem EKJB möglich, eine sehr große Angebotspalette bereitzuhalten.
Die Ehrung Ehrenamtlicher der Kinder- und Jugendarbeit findet alle zwei Jahre statt. Der Kreisjugendring und der Kreis hatten zu der kleinen Festlichkeit eingeladen. Auf jeden der 25 zu Ehrenden wurde eine Laudatio gehalten, es gab einen Blumenstrauß, ein kleinen Präsent und eine Urkunde als Dankeschön. Danny Ivers kam zur Ehrung direkt vom WE:RESPEKT-Seminar, das er gemeinsam mit Susanne Kunsmann leitet, und fuhr direkt wieder dort hin. Er war zunächst doch etwas nervös und von der geballten, unbewohnten Aufmerksamkeit überrascht. Aber am Ende war er dann doch froh. „Man fühlt sich geehrt und anerkannt“ sagte er. „Es war wirklich schön.“
Inke Raabe
